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Frankenförder Forschungsgesellschaft mbH (FFG)
Praxisnahe Forschung in den Bereichen Landwirtschaft, Veterinärmedizin und Ernährung, aber auch Auditierung, Ausbildung und landwirtschaftliche Beratung sind das Steckenpferd der gemeinnützigen Frankenförder Forschungsgesellschaft mbH (FFG).
Insbesondere die Prozessqualität entlang der gesamten Lebensmittelkette ist seit vielen Jahren ein wichtiges Anliegen der FFG. Durch Audittätigkeiten und Schulungsaktivitäten im Schlacht- und Verarbeitungsprozess verfügt die FFG über langjährige praktische Kompetenzen im Bereich der gesetzlichen Anforderungen rund um die Schlachtung.
In enger Zusammenarbeit mit klein- und mittelständischen Schlachtbetrieben sowie landwirtschaftlichen Unternehmen führt die FFG seit Jahrzehnten Entwicklungs- und Forschungsvorhaben in diesem Themenfeld durch. Aktuell ist sie im Netzwerk „Regionale Schlachtung in der Region Ostprignitz-Ruppin und Havelland“ des Landes Brandenburg aktiv. Dort liegt der Fokus auf der praktischen Umsetzung und Bündelung mobiler Schlachtangebote für Rinder.
Mit dem Projekt „PfeMo“ erarbeitet die FFG zudem einen Prozessstandard für die teilmobile Schlachtung von Pferden. Damit leistet die FFG einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung zukunftsfähiger, tierwohlorientierter Schlachtverfahren und zur Verknüpfung von wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischer Umsetzung.
MST Mobile Schlachttechnik GbR (MST)
Pflanzen, Tiere und Menschen – alles Lebewesen – irgendwie eingebunden in einen Zyklus von Fressen-und-gefressen-Werden. Was isst man als selbstverantwortlicher Mensch? Für was entscheidet sich der Einzelne. Mit welcher Entscheidung ist man mit sich im Reinen? Was möchte man möglichst nicht essen? Wie wird das jeweilige Lebensmittel erzeugt? Was steht dahinter und wo kommen wir ins Spiel?
Mit diesen Fragen hat sich die IG Schlachtung mit Achtung über die Jahre auseinandergesetzt und beschäftigt. Ihr Ansatz am „Ende der Kette“ war für sie ohne Frage, denn in der Tierhaltung hat sich doch schon einiges getan. Früher waren die Bedingungen für die Tiere oft noch problematischer, angebunden in niederen Ställen und meist noch als Arbeitstier eingesetzt, ein Schicksal vieler Rinder und auch Pferde. Heute jedoch sind es andere Faktoren und vor allem eben die Tierzahlen, die das einzelne Individuum aus dem Fokus verlieren. Was sich diesen Veränderungen in der Nutztierhaltung nicht angepasst hat, ist die Schlachtung.
Die MST Mobile-Schlachttechnik GbR setzt die gemeinsamen Ideen um, konzipiert und baut technische Lösungen für die mobile angst- u. stressfreie Schlachtung. Sie hat mit der Mobilen Schlachteinheit MSE-200A bereits äußerst erfolgreich eine Möglichkeit zur teilmobilen Schlachtung von Rindern geschaffen und mit dieser im Jahr 2019 sowohl den „Landwirtschaftspreis für unternehmerische Innovationen“ als auch den Tierschutzpreis des Landes Baden-Württemberg erhalten.
Auch die Weiterentwicklung der Einheit für die Anwendung der teilmobilen Schlachtung beim Schwein war erfolgreich, die ersten Modelle sind bereits im Einsatz.
Für das Projekt PfeMo entwickelt die Fa. MST in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern eine Lösung für die Etablierung der teilmobilen Schlachtung von Hauspferden, um auch für diese ein Lebensende ohne Furcht, Stress und Transport ermöglichen zu können.
Vetiqo - Innovative Trainingsmodelle für eine tierschutzgerechte Ausbildung
Vetiqo ist ein Berliner Unternehmen, das spezialisierte Ausbildungsmodelle für das Training invasiver Techniken in der Tiermedizin, Landwirtschaft und Versuchstierkunde entwickelt. Die Modelle von Vetiqo schlagen eine Brücke zwischen praktischer Ausbildung und Tierschutz für eine nachhaltige, realitätsnahe und ethisch verantwortungsvolle Lehre.
Im Rahmen des PfeMo-Projekts entwickelt Vetiqo ein lebensechtes Pferdekopf-Modell, das die anatomischen Gegebenheiten naturgetreu abbildet. Dieses Modell ermöglicht ein tierschutzkonformes und fachgerechtes Training der praktischen Anwendung des Bolzenschussgeräts – als optimale Vorbereitung auf den späteren Einsatz am lebenden Tier.
Institut für Fortpflanzung landwirtschaftlicher Nutztiere Schönow e.V. (IFN)
Das IFN ist eine Bildungs- und Forschungseinrichtung mit den Schwerpunkten der praxisnahen Forschung im landwirtschaftlichen Bereich und des Wissenstransfers.
So werden u.a. Forschungsvorhaben wie die Entwicklung eines Konzeptes zur regionalen Etablierung und Integration mobiler Schlachteinrichtungen für Nutztiere im Land Brandenburg und bundesweit bearbeitet. Zugehörige praxisnahe und moderne Weiterbildungsangebote für Fachpersonal werden entwickelt und durchgeführt.
Das IFN ist seit Jahrzehnten staatlich anerkannte Ausbildungsstätte für Ausbildungen nach Tierzuchtgesetz. In Aus- und Fortbildungskursen und Sachkundelehrgängen nach Tierschutzrecht werden gesetzliche und ethische Vorgaben wie die 3R-Prinzipien gelebt und für Akteure sichtbar gemacht.
Tierwohl und Tierschutz müssen umsetzbar sein und verständlich, für Produzenten und Konsumenten. Mit diesen Anliegen arbeitet das IFN seit 2021 auch im Bereich der mobilen Schlachtung. Die (teil-)mobile Schlachtung für Pferde ist Weiterdenken und Antwort auf die Fragen kluger und wertschätzender Ressourcennutzung. Die Ausbildung von Fachleuten ist eine der Grundsäulen auf dem Weg zur Umsetzung.



